Die Grundlagen für den Umgang mit dem Personalcomputer bilden kein eigenes, abprüfbares Lernziel. Der Unterricht im Fach Wirtschaftsinformatik setzt aber voraus, dass der Umgang mit der schulspezifischen Rechneranlage beherrscht wird. Dabei fließen die Grundfunktionen eines Betriebssystems beim Einsatz verschiedener Programme in den Unterricht mit ein. Aufgrund der heterogenen Eingangsvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler der Beruflichen Oberschule wird den Lehrkräften einerseits durch die Wahlmodule und andererseits durch die offenen Formulierungen der Lernziele und -inhalte die Möglichkeit gegeben, die Unterrichtsgestaltung den jeweiligen Erfordernissen anzupassen.
Die Schülerinnen und Schüler lernen die Notwendigkeit einer strukturierten Vorgehensweise als wesentliche Voraussetzung zur Problemlösung kennen und entwickeln Strategien für die Beschaffung, Verarbeitung und Präsentation von Informationen. Die Darstellung sowie die Reflexion eigener und fremder Konzepte erfordert von den Schülerinnen und Schülern ein hohes Maß an Methoden- und Sozialkompetenz.
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In einem kurzen Wahlmodul Tabellenkalkulation können die Schülerinnen und Schüler der 12. Jahrgangsstufe die wesentlichen Grundlagen für die Fähigkeit erwerben, verschiedene betriebswirtschaftliche Problemstellungen zu lösen und grafisch darzustellen.
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Durch die Datenmodellierung und Implementierung wird das Fundament für die Problemlösung mit Hilfe einer Datenbankanwendung geschaffen. Den Schülerinnen und Schülern werden die Vorteile einer effektiven, redundanzfreien Datenhaltung deutlich. Ebenso erkennen sie die Bedeutung der Informationsbeschaffung sowie der Strukturierung und Auswertung der Daten. Mittels praxisnaher und überschaubarer Beispiele erkennen die Schülerinnen und Schüler der 12. und 13. Jahrgangsstufe, die Probleme und Nachteile von Insellösungen bei der betrieblichen Datenverarbeitung. Sie verstehen, wie mit Hilfe eines geeigneten Datenbanksystems zur integrierten Informationsverarbeitung schnell wachsende Informationsbestände strukturiert und effektiv genutzt werden können.
- In der 13. Jahrgangsstufe steht die anwendungsorientierte Problemlösung in Form einer Projektarbeit im Vordergrund. Dabei werden die erworbenen Kenntnisse angewendet und vertieft. Handlungsorientierte Unterrichtsmethoden und fächerübergreifender Unterricht (z.B.: mit Fächern wie Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen und Volkswirtschaftslehre) leiten die Schülerinnen und Schüler zum selbständigen Arbeiten und Problemlösen an und fördern ein integriertes, vernetztes Denken