| Montag 20.12.2010 ![]() |
Landminen und Streubomben Heiko May von "Handicap International" Handicap International setzt sich in über 60 Ländern mit 250 Projekten für Menschen mit Behinderung ein, insbesondere in Kriegs- und Krisengebieten. Einen Schwerpunkt bildet das Engagement für das Verbot von Landminen und Streubomben. Handicap International wurde 1982 von zwei französischen Ärzten gegründet, die kriegsverletzten Menschen in Kambodscha durch die Versorgung mit Prothesen und durch Rehabilitation eine langfristige Perspektive ermöglichten. 2009 ist Handicap International bereits in 60 Ländern tätig und hat die Aktivitäten aufgrund der vor Ort beobachteten Bedürfnisse erweitert: Die Projekte beschränken sich nicht mehr nur auf körperliche Behandlung in Orthopädiewerkstätten und Rehabilitationszentren, sondern beziehen die gesamte Lebenssituation der Betroffenen in die Hilfe ein. Dazu gehört psychologische Unterstützung und Hilfe bei der sozialen Integration, aber auch organisatorische Unterstützung von Selbsthilfeprojekten. Priorität der Projektarbeit generell ist die Arbeit mit lokalen Partnerorganisationen und die Ausbildung von lokalen, oft selbst behinderten MitarbeiterInnen. So gewinnen die Projekte Autonomie, um langfristig ohne Hilfe von außen weiter existieren zu können. ![]() |
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9.12.2010![]() |
Zeitzeugenbericht Herr Abba Naor ist ein Überlebender der Konzentrationslager in Dachau und Stutthof. Er wurde als 13-jähriger im Juni 1941 mit seiner Familie ins Ghetto in Kaunas gepfercht, 1944 ins KZ Stutthof und von dort nach Dachau deportiert. Unter immer chaotischer werdenden Lebensbedingungen musste er im Außenlager Kaufering Schwerstarbeit leisten. In den letzten Apriltagen wurde er auf einen der Todesmärsche aus dem Lager Dachau geschickt, am 2. Mai 1945 befreiten ihn US-Truppen bei Waakirchen. Nach seiner Befreiung blieb Abba Naor nicht in Deutschland. Als er in den Nachkriegsjahren in einem Münchner Polizisten einen Wachmann aus dem Ghetto Kaunas wiedererkannte, beschloss er, nach Israel auszuwandern. Inzwischen kommt Abba Naor aber immer wieder nach Deutschland, um als einer der letzten Zeitzeugen den jungen Generationen davon zu berichten, was er erleben musste. |
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21.12.2010 Silvia Reckermann |
TERRE DES FEMMES setzt sich dafür ein, dass Frauen und Mädchen ein
gleichberechtigtes und selbstbestimmtes Leben führen können und
unveränderliche Rechte genießen. |




